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Nigina Römer hat sich erneut verbessert. Am 17. Juni 2013 belegt sie den 29. Platz in der Weltrangliste des Internationalen Segelverbandes ISAF. Mit diesem Rang schafft es die Laser Radial Seglerin das erste Mal in die Top 50 der maximal 500 Seglerinnen enthaltenden Liste. Das ISAF World Ranking ist mit der ATP Rangliste des Tennis vergleichbar und bildet die Konstanz der einzelnen Segler ab. Herzlichen Glückwunsch Nigina!

World Ranking




Rund sechs Monate nach der Gründung des FriendsClub fand am 2. Juni 2013 die erste Generalversammlung statt. Der Verein fördert und unterstützt Nigina bei ihrem Projekt, die Schweiz an den Olympischen Spielen zu vertreten. Die Präsidentin und der Vorstand nahmen mit Freude Kenntnis von den zahlreichen Spenden, die eingegangen sind und bedanken sind bei allen für die Unterstützung von Nigina und ihrem Olympia-Projekt. Präsidentin und Vorstand sind ehrenamtlich tätig und wurden einstimming für ein weiteres Jahr wiedergewählt.

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Am Freitag Morgen fanden sich alle SST-Segler im Yacht Club von Genf ein, um von dort aus nach la Grande Motte bei Montpellier zu fahren. Leider war es während der ganzen Woche eher kalt und windlos. Nur an einem Tag hatte es bis zu 24 Knoten. Dazu kamen viele, eckige Wellen und eisige Kälte.Wir gingen aber dennoch jeden Tag aufs Meer, um unsere Manöver zu üben. Insgesamt war es ein Training, das uns definitiv abgehärtet hat.

We all met on Friday at the yacht club from Geneva. From there we drove to La Grande Motte, close to Montpellier. Unfortunately it was during the whole camp very cold and not windy at all. Still we went out sailing every day to practice out tacks and gybes. On only one day we could sail with up to 24 knots. Added to the strong wind there were lots of short waves and freezing temperatures. Overall it was a camp that made us tougher.



Ich verbrachte eine Woche in Campione, in der Nähe von Limone am Gardasee. Ich trainierte mit SailCoach. Wir hatten hervorragende Konditionen. Als Coach hatten wir Sunny LTU. Später noch einmal kurz Vasilij Zbogar, der slowenische Finn-Segler, der an drei Olympischen Spielen teil genommen hat. Er konnte uns nicht nur auf dem Wasser super Tipps geben, auch betreffend Fitness-Training, mentales Training und Ernährung profitierten wir von seinen Erfahrungen. Es war eine sehr gute Woche.


I spent one week in Campione, close to Limone at lake Garda. I trained there with SailCoach. We had great wind. Our coach was Sunny from Lithuania. Later on in the week we had Vasilij Zbogar as coach, he is a slovenian Finn sailor, that participated at three Olympic Games. He could give us great tipps not only on the water but also about the fitness training, mental training and nutrition. It was a great week.


This year we had the pleasure to sail the centralized Swiss Championships, the Swiss Sailing Week, in Estavayer-le-lac. This big event was organized by five different yacht clubs of the Lac de Neuchâtel and Biel-Bienne. It was perfectly organized and the atmosphere was just brilliant. Thanks to all of them!

Unfortunately just before the Swiss Championship I suffered from a throat infection with fever and pain. With antibiotics my health got better pretty fast.

The championship started with a pretty windy day. Regarding my condition I was happy with my results, thought they were just in the top 10. The second day we had just enough wind to sail one race. After a good start I could keep my place and even overtake two competitors and finish the race on the 3rd place just behind Nathalie Brugger, the laser radial sailor competing at two Olympics for Switzerland.

The rest of the four days the competition was spent on shore or in the water for swimming. The Swiss Championship ended with a long prize giving ceremony. The Laser Radial Champion 2012 is Nathalie Brugger chased by two young boys sailing on the Lac Leman (Lake Geneva).

I am happy with my second place in the female ranking and my 6th place in the overall ranking. Congratulations to Christoph Christen and Peter Theurer who competed in the Finn class and earned the second and third place. And thanks to Christoph Schüpbach who coached the YCB-Team, and of course let's not forget „ the boys“, it’s a real joy sailing and spending time with my teammates.


The Laser Radial Class of Switzerland


Before we went to Nieuwpoort my mother and I went to Weymouth to see the Olympic sailing. It was an amazing experience to meet all the top sailors, especially Ben Ainslie the Olympic champion (again). Also we celebrated my lovely aunt’s birthday with a visit to the Buckingham Palace. Unfortunately I still didn’t meet Prince Harry but it was a nice preparation for the upcoming competition.

Once I arrived in Belgium I started the training on the water and on the bike. The last day before the race I had a day off and used it to clean my laser, do some washing and spend some time with my friend Marine and her family on their rented yacht.

The first day we couldn‘t sail as the wind was to weak and the currant to strong.  The rest of the race was like in a sailor’s nightmare. I got whistled by the jury, I made some mistakes and I got some penalties. I could have done much better but I’m happy. I experienced all this now and not at an important qualification race.



Hourtin started with one week of training. The weather was amazing. It was windy, sunny and hot. Not only the weather, but also the team matched. The SailCoach Team consisted of Tatiana from Russia, Cathi from Austria, Maya from Malta, Nizam from Malaysia and Alex from Moldavia. And of course our great Coach Kaj from Poland. The race started good. 74 girls competed at the European championships. The races in the two fleets were hard and fast. The level of the European female fleet is really good. After 3 days of qualification races I managed to make it into the Gold fleet. I was happy with my sailing and learned a lot of Kaj. I could finish as 32 girl.


An beiden Tagen hatte es zuerst keinen Wind. Die Wismarer Bucht sah aus wie ein Spiegel. Am Freitag sah es zuerst so aus, als wenn es genug Wind hätte um zu segeln. Kaum waren alle Laser draussen stellte der Wind ab und der Kampf ging los, wer zuerst zurück an der Rampe ist.
Weitere Signale wurden auf 13.00 Uhr angesetzt. Am Nachmittag gab es dann eine schöne zuerst leichte, später bis zu 10 Knoten Thermik. Es konnten zwei Läufe gesegelt werden, in beiden war es schwer den Wind zu sehen und somit auch am richtigen Ort zu sein.
Der letzte Tag der Regatta fing wieder mit Sonne und ohne Wind an. Um etwa 11.30 Uhr kam dann wieder die Thermik. Auch am letzten Tag konnten wieder zwei Läufe gesegelt werden. Es waren schwierige Läufe. Im letzten Lauf konnte ich noch brillieren. Ich konnte mir den 24 Platz sichern. Over all ist das Ergebnis nicht hervorragend und doch habe ich unglaublich viele Erfahrungen machen können. Meine erste erwachsenen WM schlossen wir mit einem feinen Abendessen im Restaurant ab und danach gabs einen lustigen Abend mit Laser Seglerinnen aus aller Welt in der improvisierten Disco im Clubhaus.


Dieser Tag begann nass, windig und kalt. Um den ersten Lauf zu starten, brauchte es einige Versuche. Viele Seglerinnen waren über der Linie. Also wurde die schwarze Flagge (Black Flag) aufgezogen. Ich hatte eine super Position, musste sie aber gegen drei andere Seglerinnen verteidigen und segelte so einige Meter vorwärts, so dass das Regattenkomitee meine Bugnummer (Nummer vorne am Boot) lesen konnte und ich erhielt einen BFD. Den nächsten Start verlief wieder super. Auf der ersten Kreuz führte ich die Silverfleet an. Leider drehte der Wind nicht mehr zurück und ich verlor einige Plätze. Kurz vor dem Zie, befand ich mich etwa auf dem achten Rang. Da sah ich am Zielboot angeschrieben, dass ich schon wieder einen BFD habe. Es war ein harter Tag. Ich konnte mich aber zusammen reissen und Motivation für den nächsten Tag finden.


Heute war einer dieser Morgen, an denen ich mich frage, warum ich mir das antue...
Es war kalt, es regnete und der Wind war unglaublich böig. Doch im Grossen und Ganzen gelangen mir die beiden langen Läufe zu meiner Zufriedenheit. Mein Coach nannte den Tag "bloody tricky" und ich stimme im voll zu. Es galt jeden Pendler zu nutzen. Einmal an Land ging es darum, so schnell wie möglich unter die warme bis heisse Dusche zu kommen. Sehr gut ist die Infrastruktur in unserem Apartment. Meine Mami und Astrid (meine Gotte) kümmern sich hervorragend um mein Wohl und um meinen müden Rücken. Ich bin ihnen unglaublich dankbar dafür, es macht das Leben viel einfacher.


Der erste Start war auf 13 Uhr angesagt. Auf dem Wasser blies es 10-14 Knoten aus Süd-Südwest. Auf den Nachmittag waren Gewitter angekündigt und so sah auch der Himmel aus. Der erste Start war nicht ganz optimal und die vielen Pendler machten diesen Lauf zu einer anspruchsvollen Partie. Der zweite Start gelang mir super. Während der ganzen ersten Kreuz verfolgte ich Marit Bouwmeister, die Nummer 1 der Weltrangliste. Auf Vorwind war sie dann aber doch etwas schneller. Durch geschickteres Taktieren der Weltklasse Seglerinnen verlor ich einige Ränge, konnte aber trotz allem im Feld mithalten.


Mit Unterstützung meiner Mutter und Astrid überstand ich die Vermessung. Wegen eines zu krummen Obermasts konnte ich die Vermessung nicht am selben Tag beenden und musste am nächsten Tag zuerst einen neuen Mast kaufen und konnte dann endlich das Registrieren beenden. Den freien Tag verbrachen wir in der schönen Hansestadt Wismar. Am Abend fand die Eröffnungszeremonie statt. Nach einer Schweigeminute für einen verstorbenen deutschen Starsegler, wurde die WM mit den Worten " Die Regatta ist jetzt eröffnet " angefangen. Trotz erster Ernüchterung schaue ich mit grosser Freude und Motivation auf den morgigen ersten Regattatag.


Hier im hohen Norden Deutschlands bereite ich mich auf die Weltmeisterschaft der Frauen vor. Dies ist für mich die erste "grosse" Weltmeisterschaft. Bisher habe ich immer
an der Junioren-WM teilgenommen.
Jetzt gilt es also ernst! Die Weltelite wird hier um Plätze an den Olympischen Spielen kämpfen. Ich werde versuchen, mich in der ersten Hälfte der Fleet zu platzieren und es hoffentlich in die Gold-Fleet schaffen. Morgen werde ich noch 1-2 Stunden trainieren und am Nachmittag gehe ich zum Vermessen.
Auch meine beiden super Betreuerinnen – meine Mutter und meine Gotte – werden morgen ankommen. Mit ihnen zusammen werde ich mir vor der Ragatta zwei Ruhetage gönnen und dann frisch und gut motiviert nächste Woche an den Start zu gehen.

Herzlichen Dank allen, die mir die Daumen drücken und mitfiebern. Ich werde euch mit kurzen Berichten auf dem Laufenden halten.


Der Europacup (EC) in Martigues gleich bei Marseille fand nicht auf dem Meer statt, sondern auf einem See. Oder ähnlich. Das Wasser war salzig, dafür hatte es eher leichten Wind, kleine Wellen und Unmengen an Seegras. Die Regatta fing mit einem riesigen Durcheinander an. Beim Vermessen ging es heftiger zu und her als bei einer Bojenrundung. Dazu kam, dass es nur einen Vermesser gab (für etwa 300 Laser), welcher bei geringster Unordnung mit rotem Kopf den Raum verliess. Endlich fertig konnte mein Team, das SailCoach Team, nachhause gehen und sich auf die bevorstehende Regatta vorbereiten. Am ersten Tag hatte es etwa 10 Knoten. Wir konnten zwei super Läufe segeln. Der Schock am nächsten Morgen aber war gross! Fast die Hälfte aller Segler hatte einen DNF (did not finish). Kein Wunder, an der langen Ziellinie hatte es nur auf einer Seite Personen, die die Nummern ablasen. Sogleich wurde das Komitee mit hunderten von Protesten bombardiert. Zum Glück hatte es am Morgen keinen Wind und sie hatten genug Zeit, die Proteste zu behandeln. Ich erhielt einen guten und unerwarteten 21. Rang. Endlich auf dem Wasser ging es wieder drunter und drüber. Mit einem Wind der in den letzten fünf Sekunden von ganz links nach ganz rechts drehte, wurde die übliche Rangliste komplett umgedreht. Am Morgen des dritten Tags hatte es bis zu 40 Knoten und das Komitee entschied, für diesen Tag alle Läufe abzusagen. Wir sassen sofort in unserem zu langen, irischen Bus in Richtung Marseille, um dort die Stadt zu erforschen. Nach fast fünf Stunden Sightseeing fuhren wir wieder nachhause, um uns ein bisschen zu erholen. Der nächste Tag begann mit den  Aufteilungen in die Gold, Silber und Bronze Gruppen. Ich befand mich auf dem dritten Rang in der Silber Gruppe, was ein bisschen enttäuschend war. Der letzte Tag brachte mir leider kein Glück. Mit leichtem und pendelndem Wind konnte ein einziger Fehler fast das Ende bedeuten. Der Endrang: 75. war nicht so schlecht. Für das SailCoach Team war der Wettkampf jedoch noch nicht vorbei. Da wir gut gesegelt hatten, forderte uns unser Coach heraus, 1.5 Liter Wasser in fünf Minuten zu trinken. Klingt einfach, aber Achtung! Einer von vier hat es geschafft. Ich bin dieses Mal noch ungeschoren davon gekommen, da zur rechten Zeit ein befreundeter Segler aufgetaucht ist. Bis zum nächsten mal kann ich zuhause trainieren. Nicht nur das Segeln, auch das Wasser trinken.


Am 15. März fuhren Marine und ich nach Italien. Wir kamen mitten in der Nacht im Hotel an und waren froh zu wissen, dass wir bis 9 Uhr schlafen konnten. Der Gardasee präsentierte sich sehr gut. Nicht mit den typischen Winden Vento und Ora, aber trotzdem mit gutem Wind. Wir konnten vier Tage lang von super Konditionen profitieren. Dann verbrachte ich die nächsten Tage alleine in Torbole, da der Rest des Teams für vier Tage in die Schule musste. Während dieser Zeit konnte ich meine veränderte, neue Technik perfektionieren. Am 23. März kamen dann alle Schweizer wieder zurück und der Europacup konnte beginnen. Später erfuhren wir, dass es die grösste Regatta war, die jemals stattfand. Mit 600 Lasern war der grosse Gardasee voll. Und der Hafen erst…

Wir hatten jeden Tag zwischen 15 und 23 Knoten Wind. Es war wunderschön so zu regattieren. Was alles noch besser machte war, dass Mädchen und Jungs getrennt gesegelt haben. In der Frauen Fleet hatte es nicht nur viele Seglerinnen in meinem Alter, sondern auch Stars. Drei Top Seglerinnen nahmen teil. Es lief alles super. Ich konnte sehr stabil segeln und sogar zwei Ausschläger in die Top 10 machen. Ich beendete diese Regatta sehr glücklich.

1. Tatiana Drozdovskaya (BLR)
2. Francesca Clapcich (ITA)
3. Marie Bolou (FRA)

24. Nigina Anna Roemer (SUI) (20, 7, 19, 20,16, 5)


Ab Februar reiste ich fast jede zweite Woche nach Hyères, um dort an den Swiss Sailing Talentpool Trainingscamps teilzunehmen. Als Trainer hatten wir Sandi Dekleva aus Slowenien und Didier Charvet. Die Trainings waren intensiv und sehr gut. Im Team haben wir ein hohes Niveau und wir bringen uns gegenseitig an unsere Limiten. Die Tage begannen mit 30 Minuten Joggen und 10 Minuten Übungen und Dehnen. Dann gab es Frühstück, das wir in unserem Zimmer immer mit „Garfield“ vor dem Fernseher verspeist haben. Dann wurden die trockenen oder manchmal auch nicht trockenen Segelkleider angezogen und in den Hafen gelaufen. Dort ging es so schnell wie möglich aufs Wasser. Etwa um 12.30 Uhr kamen wir nachhause, um Mittag zu essen (jeden Tag Pasta). Eine Stunde später ging es wieder aufs Meer, um dort noch etwa vier Stunden zu segeln. Am Abend gab es immer ein stündiges Debriefing mit Videoanalyse. Danach ging es ans Kochen. Ich war sehr froh, dass meine Zimmergenossin Marine eine sehr gute Köchin war. Sobald alles abgewaschen war, ging es ab ins Bett.

An einigen Trainings waren ein deutsches und ein französisches Team dabei. So konnten wir mit mehr Konkurrenz trainieren. Das tat gut. Ich habe sehr von den Camps profitiert und fühle mich bereit, in die Regatta-Saison zu starten.


Am 25. Dezember flog ich von Basel nach Split, um von dort dann die Fähre auf die Insel Hvar zu nehmen. Die Reise verlief ohne Probleme. Am nächsten Tag konnten wir ausschlafen. Es war wunderschönes Wetter, kalt aber sonnig. Und es hatte, wie jedes Jahr, keinen Wind. Die folgenden Tage waren das pure Gegenteil. Mit bewölktem Himmel, starkem Wind und grossen Wellen konnten zwei Läufe pro Tag gesegelt werden. Am letzten Tag jedoch war uns nicht mehr zum Spassen zu mute. Mit 35-40 Knoten segelten wir einen Lauf, in dem es weder um Technik noch um Taktik ging. Erster wurde wer am wenigsten oft kenterte. Im zweiten Lauf hatte es zum Glück nur noch 25 Knoten. Das machte das Segeln etwas einfacher. Leider wurde ich von starken Knieschmerzen geplagt und konnte den Lauf nicht segeln. Mit einem BFD und einem DNF (did not finish) erreichte ich nur einen schlechten Rang. Am Silvesterabend fand ein Konzert gleich vor unserem Hotel statt. Es war ein schöner Abend und wir sind gut ins 2012 gerutscht.


Ich bin dem Hayling Island Sailing Club beigetreten. Der Club hat eine grossartige Anlage mit Umziehräumen, Duschen, Schliessfächern, Schiffsbedarfshandlung und so weiter. Auch ist immer jemand im Club, der ein Auge auf die Segler hat. In Hayling Island habe ich die Möglichkeit, in der geschützten Bucht zu trainieren, die ändliche Konditionen wie auf einem See anbietet, oder auf dem offenen Meer und dort mit grossen, brechenden Wellen zu segeln.

P.S. In Hayling Island begegnet man ab und zu auch mal einem Seehund.


Als wir in Hayling Island ankamen, hatte es bereits geniale Konditionen. 17 Knoten, 2 Meter hohe Wellen und Sonnenschein. Es hatte viele gute Segler. Neben einigen olympischen Seglerinnen nahmen im Standard Paul Goodison und Nick Thompson an der Regatta teil. Ich hatte zu kämpfen. Der Sonntag war wieder ein perfekter Tag zum Segeln. Leider hatte ich nach dem ersten Lauf zu starke Schmerzen, um weiter zu segeln.

Am selben Tag flog ich in die Heimat zurück, um dort am Swiss Sailing Team Training auf dem Bielersee teilzunehmen.


Ich war sehr nervös, als wir in Highcliffe einfuhren. Es war die erste Qualifikations Regatta für das Britische Youth Squad. Am ersten Tag lief es nicht sehr gut. Mit einem BFD (Black Flag) und einem mittelmässigen Lauf, fiel ich in die Silverfleet. Wir segelten bei Sonnenschein, grossen Wellen, etwa 13 Knoten und starke Strömung. Die Teilnehmerzahl lag bei 90 Laser Radial aus dem ganzen Königreich. Diese Regatta zeigte mir, dass das Niveau in UK sehr hoch ist und dass ich eindeutig an meiner Fähigkeit, mit Strömung zu segeln, arbeiten muss.


Die erste Regatta, die ich in England bestritt, fand in meinem Heimklub statt. Es war eine regionale Regatta. Wir hatten typische Stokes Bay Konditionen: windig, grosse Wellen und Strömung. Mit den Wellen hatte ich vor allem auf Vorwind noch ziemlich grosse Probleme. Die ersten zwei Läufe liefen gut. Ich konnte mit der Spitze mithalten und konnte den 3. Rang ersegeln. Als eine Welle mich im letzten Lauf erwischte, konnte ich mein Boot nicht mehr aufrecht halten und ich kenterte kurz vor der letzten Boje und einige Konkurrenten konnten mich überholen. So erreichte ich den 4. Gesamtrang.


Nach einer langen Zugfahrt kam ich endlich in La Rochelle (FRA) an. Ich war sehr froh, dass ich vier Trainingstage vor mit hatte, bevor die Weltmeisterschaft begann.

An den Trainingstagen hatte es sehr viel Wind, der zu unserer Freude aber warm war. Es war sehr schwierig, das Boot flach zu segeln und es auch noch über die riesigen Wellen zu bringen. Nach den vier Trainingstagen hatten wir zwei Freitage, um uns zu erholen und uns auf die Regatta vorzubereiten. Diese Erholung hatten wir auch bitter nötig!

Am Tag vor dem ersten Race, mussten wir durch die Vermessung. Dazu mussten wir vier Stunden anstehen. In der Warteschlange, die sich über den ganzen Bootspark zog, war es aber nicht wirklich langweilig. Es wurden neue Bekanntschaften geschlossen, diskutiert und gelacht.

Die Weltmeisterschaft wurde mit eindeutig weniger Wind bestritten, als wir es zuvor im Training hatten. Der erste Start wurde jeweils um 13.00 Uhr angesetzt. Dank vielen Lachern mit dem Coach Roger und Segel-Verhältnissen wie zuhause gelang es mir am dritten Tag meine Gruppe während mehreren Loops anzuführen. Auf dem letzten Halbwind und der Zielkreuz wurde ich leider noch von drei Konkurrentinnen aufgeholt und holte damit den vierten Rang.

Grosse Erleichterung gab es, als die Gold und Silver Fleets eingeteilt wurden. Dieses Jahr hatte ich es in die Gold Fleet geschafft! Und auch mit dem 41. Rang (von 99 Seglerinnen) bin ich zufrieden.

 1.  Erika Reineke USA
 2.  Jakob Oren ISR
 3.  Sandy Fautheaux FRA
41. Nigina Römer SUI




Die ganze Woche hatten wir schönes, warmes Wetter und ab 13.00 Uhr auch schönen Wind. Das SailCoach-Team mit Rodney aus den Seychellen, Rahim aus Bahrein, Scott aus Singapur und mir hatte seine Boote in Torbole. Wir segelten täglich zwei Läufe, meist auf dem „Inner-Loop-Kurs“. Da nur ungefähr 30 Radial am Start waren, die Startlinie aber für 80 Laser Platz hatte, konnte ich beim Start vieles ausprobieren. Bei der ersten Boje lag ich immer in den Top 10. Sobald wir aber auf dem Vorwind-Kurs waren, hatte ich keine Chance, mich gegen die Elite zu behaupten. An dieser Regatta habe ich viel gelernt. Ich habe erfahren, wo meine Schwächen liegen, wie es ist gegen die Weltbesten zu segeln, und ich habe gemerkt, dass man sie genau gleich anschreien kann wie alle andern.




Ich konnte meine Anreise an die Schweizermeisterschaft (SM) einen Tag vorschieben. Dies gab mir die Möglichkeit, mich auf Wind und Wasser des Lago di Lugano einzustimmen. Es blies bei fast sommerlichem Wetter ein leichter Thermikwind mit 2 - 3 Beaufort aus südlicher Richtung,

Am Freitagnachmittag liefen wir zum ersten Lauf aus.Betreut wurde das YCB Sailing Team von unserem Trainer Peter Theurer. Leider konnte aber an diesem Nachmittag kein Lauf gesegelt werden.

Am Samstag segelten wir bei normalen Thermikwinden drei Läufe. Das Regattafeld lag vor dem malerischen Gandria. Die Spitze des Feldes dominierten klar drei Segler des Genfersees. Ich konnte mich nach einem nicht optimalen Lauf verbessern und so eine meiner Konkurrentin im Schach halten.

Am Sonntag gab es bei moderater Thermik noch je zwei Wettfahrten. Es war nicht einfach diese doch oft drehenden Winde zu segeln und so verlor ich zwei Plätze im Gesamtklasse-ment und meine Konkurrentin konnte mich mit einem Laufsieg noch überholen.

Mit einem siebten Rang (over all) und einem zweiten Rang bei den Frauen schloss ich die SM ab.

Nach der Siegerehrung fuhr ich mit meiner Mutter nach Riva del Garda. Dort segle ich nun den Eurolymp, eine Regatta, die nur auf olympischen Bootsklassen gesegelt wird.
Am Start unter anderem Weltklasse Seglerinnen wie z.B. Gintare Scheidt aus Litauen, Fatima und Tanja Reyes aus Spanien. Ich werde diese Regatta als Trainingsgelegenheit nutzen.


Eine Woche vor Beginn der Regatta im Westen Frankreichs traf ich das Team von SailCoach in der Nähe von Genf, um mit ihnen quer durch Frankreich zu fahren. Nach zwei Tagen lustiger und unterhaltsamer Reise, kamen wir endlich in der schönen Stadt La Rochelle an. Sogleich mussten wir uns auf die harte Suche nach einer Unterkunft für alle Teammitglieder machen. Als einzige französisch Sprechende sammelte ich meine ersten Erfahrungen als Übersetzerin. Nach langer Suche hatten wir endlich die 18 Betten zusammen, jedoch über die ganze Stadt verteilt.

Den ersten Tag auf dem Wasser verbrachte ich alleine, was nicht schlecht war. So konnte ich langsam ausprobieren, was meine Knie aushalten und mich an die Schmerzgrenze tasten. Am zweiten Tag trainierte ich mit guter Konkurrenz aus Irland und Litauen. Der dritte Tag wurde zum Schweizer Tag: das kleine Binnenland Schweiz schlug die Insel Irland. In vier von fünf Races konnte ich gegen die Nummer 5 und Nummer 7 aus Irland bestehen und sie sogar schlagen. Später an Land gab es dann die beste Überraschung überhaupt. Meine Freundin Anouk aus Belgien, die ich seit einem Jahr nicht mehr gesehen habe, stand plötzlich vor mir. Mit lautem Gekreische begrüssten wir uns.

Den letzten Tag vor der Regatta genoss ich am Land. Am Morgen des ersten Regattatages war ich nervös wie noch nie. Diese Regatta war nicht nur der erste Europacup dieses Jahres für mich, sondern für die Schweizer auch noch die Qualifikation für die ISAF youth worlds. Mit meinen Leistungen am ersten Tag war ich mehr oder weniger zufrieden, wurde nach dem Segeln aber von sehr starken Knieschmerzen geplagt, so dass ich mich ins Bett legte und den ganzen Abend verschlief. Der nächste Tag war unglaublich. Mit starken Winddrehern alle 3 Minuten, Strömung und drei verschiedenen Wellen, immer aus einer anderen Richtung, war ich, und noch viele andere überfordert. Im ersten und einzigen Lauf, der am dritten Tag gesegelt wurde, holte ich wieder einen BFD und erhielt somit in diesem Lauf die volle Punktzahl. Für den letzten Tag der bereits um 6.00 Uhr begann, konnte ich mich aufrappeln und segelte zwei gute Resultate.

Leider war die Qualifikation trotzdem gelaufen. Wegen 6 Rängen habe ich die erforderlichen 40% der Frauen verpasst. Trotz grosser Enttäuschung bin ich mit meiner Performance zufrieden. Ich habe viel gelernt und konnte viele Informationen sammeln, die ich im Juli, wenn die Weltmeisterschaft in La Rochelle ist, gebrauchen kann.


Mit den Weihnachtsgeschenken in der Tasche, flog ich von Zürich nach Zagreb und von dort nach Split, um am Europacup und dem anschliessenden Training mit SailCoach teilzunehmen. Nach der Reise mit Flugzeug, Taxi, Fähre und Teambus kamen wir mitten in der Nacht endlich in Hvar an. Der Wind verhielt sich während der Regatta eher zurückhaltend. Nach meiner Pause war ich gespannt auf das Resultat. Und es fiel erfreulich aus. Am Ende der viertägigen Regatta und drei bestrittenen Läufen belegte ich den 20. Rang und den Rang des dritten Mädchens. An der Rangverkündigung wurden auch gleich die Ränge der europäischen Jahresgesamtwertung geehrt. Auf dieser belege ich den dritten Rang in der Wertung der Frauen und den ersten in der Wertung der Mädchen unter 19.


Das Team von SailCoach bestehend aus 8 Nationen.

Das neue Jahr begann mit wunderschönem Wetter, angenehmen Temperaturen und gutem Wind um die 18 Knoten. Unser Trainer, der Kroate Aron Lolic, erwartete perfektes Segeln und brachte uns oft an Grenzen. Aber nur so macht man Fortschritte. Bald hiess es aber packen. Am Tag der Abreise mussten wir um 2.30 an der Rezeption unseres Hotels stehen, um dann wieder die Fähre zu nehmen bis nach Split, dort ein Taxi bis an den Flughafen (da der Bus nur zweimal am Tag fährt!!!!). Am Flughafen von Split mussten wir weitere sechs Stunden rumkriegen, was nicht so einfach ist, wenn der Flughafen aus einem Miniladen, einem Restaurant, den Check-in-Desks und einigen Bänken besteht! Aber auch das haben wir gemeistert und sind alle gut zuhause angekommen.


Das Jahr 2010 war ein Jahr mit Auf und Ab`s. Anfangs Jahr lief es nicht so ganz nach meinen Vorstellungen. Im Juli konnte ich mit einem super tollen Team an den Welt- und Europameisterschaften in Largs, Schottland teilnehmen. Leider erkrankte ich kurz vor diesem Zielwettkampf an dem Pfeiffersche Drüsenfieber. Zum Glück brach das Fieber nie ganz aus, dennoch ging ich geschwächt an den Start dieser Regatta. Auch an der gleich darauf folgenden Regatta in Belgien konnte ich nicht mein ganzes Können entfalten. Wieder Zuhause erholte ich mich und fand wieder zu vollen Kräften. Den Rest der Saison ging ich eher langsam an. was sich als sehr gut erwies. Rückblickend kann ich sagen, dass ich grosse Fortschritte gemacht habe und doch einige Erfolge feiern konnte insbesondere die Bronzemedaille an den Schweizermeisterschaften in Yverdon.

Morgen verlasse ich die weisse Schweiz in Richtung Kroatien, um an dem letzten Europa Cup der Serie 2010 teilzunehmen. Um immer auf dem Laufenden zu sein, besuchen Sie die Homepage des Veranstalters, auf der Sie die aktuellen Resultate, Berichte und Bilder finden.

http://www.jkzvir.hr/index.php?jezik=eng



An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken die mich unterstützten; meinen Trainern, Freunden, Familie, Konkurrenten und Sponsoren aber vor allem meiner Mutter die immer voll hinter mir steht.


Mit meiner Mutter, meiner Gotte und unglaublich schwerem Gepäck flogen wir nach Porto. Wir nahmen unser Mietauto entgegen und fuhren direkt zu unserem Campingplatz, auf dem wir ein kleines Häuschen gemietet hatten. Am Vortag bevor die Regatta begann, fanden wir uns wie mit dem Vermieter vereinbart um 11.00 Uhr im Hafen ein, um mein Charterboot vorzubereiten. Die Boote waren aber nicht da. Aus 11.00 Uhr wurde 14.00 Uhr und schlussendlich hatte ich das Boot um 20.00 Uhr.

Der erste Tag war ein wunderschöner Segeltag. Mit Sonne, 4 Beaufort Wind und riesigen Wellen segelten wir drei Läufe. Mit guten Stärten und viel Taktik konnte ich mit der muskulösen, männlichen Spitze mithalten. Am Abend belegte ich den 7. Platz. Der zweite Tag konnte wegen einem Sturm nicht genutzt werden, um weitere Läufe zu segeln. Und auch am letzten Tag blieben die Boote trocken. Wegen zu wenig Wind und zu grossen Welle liefen wir nicht aus. Um 14.00 Uhr wurde die Regatta in Matosinhos beendet.

Ich belegte over all den siebten Schlussrang, war 1. Mädchen und 1. Mädchen unter 19.
Mit diesem Resultat bin ich doch sehr zufrieden.

1.       Viktor Matyas (HUN)
2.       Miguel Andrade (POR)
3.       Miguel Queiroga (POR)

7.       Nigina Römer (SUI)


 


Am Samstag wurden drei Wettfahrten bei einem bis maximal zwei Beauforts gesegelt. Gleich im ersten Lauf, den ich mit Abstand gewonnen hätte, wurde mir wieder einmal ein OCS (Frühstart) auf die Rangliste geschrieben. Den zweiten Lauf konnte ich klar für mich entscheiden, den dritten jedoch musste ich auf dem dritten Platz beenden.

Am Sonntag sah es nach null Wind aus und ich befürchtete schon, dass ich mich mit dem 5. Rang zufrieden geben muss. Etwa um 13.00 Uhr zeichnete sich ein leichtes Windchen auf dem Wasser ab. Das Windchen wurde schnell stärker bis zu zwei Beauforts und alle Klassen - Laser Radial, Laser 4.7 und die Optimisten - konnten zwei gute Läufe segeln. Ich gewann beide Läufe mit Abstand, sogar trotz eines kleinen Materialschadens im ersten Lauf. Am Ende bekam ich das traditionelle Siegerbad noch auf dem Wasser.




Bei 2 Beauforts liefen wir am Samstag aus dem Hafen aus. Nach einigen Speed- und Seitentests wurde der erste von zwei Läufen gestartet. Trotz den mir bekannten und geliebten Bedingungen konnte ich mir im ersten Lauf nur den 8. Platz erkämpfen. Im zweiten Lauf führte ich gleich nach dem Start das Laser Radial Feld an und konnte meinen Vorsprung stetig vergrössern. Bei der letzten Bojenrundung führte ich mit etwa 200 Metern Abstand zum Zweitplatzierten, Valentin Bovey. Der Segler von Pully machte einen Extremschlag auf die rechte Seite und überholte mich auf den letzten Metern vor dem Ziel.

Am Sonntag hatte es ziemlich viel Wind. Bei etwa 5-6 Beauforts wurden wir aufs Wasser geschickt. Da aber nach einer Stunde nur Valentin und ich rechtzeitig beim Startschiff angekommen waren, alle anderen wegen dem starken Wind gekentert oder erst gar nicht ausgelaufen waren, schickten sie uns wieder ans Land. Gleich darauf ging es erneut aufs Wasser, dieses Mal um drei Läufe zu segeln. Ich erreichte die Plätze 5, 3 und OCS (Frühstart) und landete damit auf dem vierten Gesamtrang. Mit diesem Ergebnis bin ich einigermassen zufrieden, denn die ersten drei Segler waren alle schwerer und stärker als ich.

Der Sieger dieser PM hiess Valentin Bovey, welcher im Moment unschlagbar ist. Selbst mit einem Mastbruch im zweiten Lauf gewann er die Regatta mit 8 Punkten Vorsprung.

1.       Bovey Valentin
2.       Amizet Pierrick
3.       Plotton Christophe
4.       Römer Nigina

Total 42 Teilnehmer


Gleich nach der erfolgreichen Schweizermeisterschaft ging es weiter mit Packen für die Welt- und Europameisterschaft in Schottland. Zu Dritt fuhren wir in unserem Teambus los in Richtung Norden. Nach 14 Stunden Fahrt übernachteten wir, Jean-Paul Peyrot (Trainer), Valentin Bovey und ich, in einem Hotel bei Leeds. Am nächsten Morgen ging die Reise um 8.00 Uhr weiter. Am Nachmittag um 4.00 Uhr kamen wir in Largs an. Da wir bereits vier Tage vor Beginn der Regatta dort waren und zuvor die Frauen und Männer Open WM stattfand, trafen wir neben unseren älteren Teamkollegen aus der Schweiz auch Top-Seglerinnen wie Anna Tunnicliffe (2 fache Olympiasiegerin). Während drei Tagen trainierten wir bei herbstlichem Wetter auf dem Kanal zwischen dem Festland und den Inseln vor Largs. So lernten wir das Wellen- und Strömungsbild dieses Reviers kennen. Nach strengen Trainingstagen genossen wir anschliessend den freien Tag und erkundeten das Dorf Largs.

Endlich war es soweit! Am ersten Tag konnte ich mich sogleich auf dem 8. Platz behaupten, im zweiten Lauf konnte ich leider nicht mit der Spitze mithalten und wurde 32.
Den zweiten Tag schloss ich mit einem 11. und einem 28. Platz ab. Am dritten Tag lief gar nichts. Leider konnte ich aus der Tatsache, dass ich 39. im Gesamtklassements war, nicht Selbstbewusstsein schöpfen, sondern setzte mich unter Druck. So kamen ein 28. und 30. Rang und ein BFD (Black Flag) zustande. Wegen diesem BFD in den Qualifikationsläufen verpasste ich sehr knapp die Goldfleet und fand mich auf dem 11. Rang der Silverfleet wieder.

Der erste Tag in den Fleets segelte ich mit grosser Enttäuschung über die verpasste Goldfleet. Nach aufmunternden Worten unseres Coaches und ausserordentlich netter Behandlung der Schweizer Jungs, begann ich den letzten Tag mit einem Lächeln auf den Lippen. Und so wurden die Resultate auch schlagartig besser. Mit dem 6. Schlussrang in der Silverfleet und dem 51. Rang overall, schloss ich die WM und EM doch positiv und lehrreich ab. Wie auch die Eröffnungszeremonie war auch die Schlusszeremonie sehr schön und emotional.


Am 8. Juli begann die Schweizermeisterschaft der Laser auf dem Neuenburgersee. Am ersten Tag, bei leichter Bise segelten wir zwei Wettfahrten. Am zweiten Tag, bei erneut schwachen und drehenden Winden, konnten wir drei Läufe segeln. Nach den ersten drei Wettkampftagen lag ich auf dem dritten Platz und rechnete mir gute Chancen aus, an der Schweizermeisterschaft die Bronzemedaille zu holen. Konzentriert aber auch nervös ging ich am Sonntag an den Start. Der erste Lauf gelang mir gut. Und dann passierte es: Mastbruch auf der letzten Kreuz. Für mich brach eine Welt zusammen, ich sah den dritten Platz schon verloren, konnte nur noch weinen, so nah am Ziel war ich gewesen.

Doch dank meinen konstanten Laufresultaten reichte es trotzdem für den dritten Rang. Ich war überglücklich, als ich die Medaille in Empfang nehmen durfte und genoss sogar das anschliessende – nicht ganz freiwillige aber traditionelle – Bad im Kanal!




Mit schöner, warmer aber drehender Thermik wurde am Samstag die PM begonnen. Den ersten Lauf konnte ich auf dem 5. Rang beenden, wobei der zweite eher in die Hose ging. Am Sonntag wurde der thermische Wind bis zu 4 Beaufort stark. Den ersten Lauf startete ich etwa 4 Meter über der Linie, den zweiten konnte ich auf dem 4. Platz beenden. Mit diesen unregelmässigen Resultaten reichte es am Ende nur für den 10. Rang.



Mit einer satten Bise bis zu 3 Windstärken wurde die Bergluftwoche am Montag eröffnet. Auch der zweite Lauf am Dienstag wurde bei schönem Wind gesegelt. Bei einer Bise bis zu 4 Beaufort konnte ich einen 2. Rang erreichen. Am Mittwoch wurde wieder mit leichter Bise gesegelt. Am zweitletzten Tag hatte es wieder etwa 4 Beaufort, doch diesmal Westwind. Leider hatte ich einen schlechten Start und erreichte am Ende nicht einen so erfreulichen Platz. Am letzten Tag hatte es dann gar keinen Wind. Mit einem 7. Rang, einem sehr guten 2. Rang, einem 8. und einem 7. Rang erreichte ich am Ende Platz 7.
Die Bergluftwoche ist jedes Jahr auch wieder ein wichtiger Anlass, um die Bieler- und Vingelzer Segler zu treffen und zu fachsimpeln. Am Freitag Abend findet nicht nur die Rangverkündigung statt, sondern immer auch ein gemütliche Grillieren und Zusammensitzen für alt und jung.


Nach langer Zeit habe ich wieder einmal an einem C3L teilgenommen. Am Samstag  gegen 14.30 wurde das Laserfeld (18 Radial und 4 4.7) gestartet. Bei 1 bis 3 Bft Windstärken, gewann ich alle drei Läufe  mit grossem Abstand.
Am Sonntag fiel der erste Startschuss um 10.30 Uhr. Wieder bei leichten Windverhältnissen gewann ich einen der zwei Läufe und überquerte als 2. die Ziellinie im zweiten Lauf.
Mit 11 Punkten Vorsprung zum Zweitplatzierten, gewann ich die Regatta.


Der Monat begann mit der Punktemeisterschaft in Lugano. Leider hat das Wetter nicht ganz so mit gespielt. Mit löchrigem, drehendem und sehr leichtem Wind haben wir am Samstag zwei Läufe gesegelt.

Am Sonntag hat das Wetter dann ganz gestreikt. Mit Regen und unmöglichem Wind, konnte kein Lauf gesegelt werden. Das Resultat war so wie das Wetter, eher ernüchternd, nur  Platz 8.
Am darauf folgenden Wochenende war die Schweizer Laserszene in Thun zu finden. Auf dem schwierigen See konnte ich nicht den erwünschten Platz erreichen und musste mich mit dem  Platz 6 zufrieden geben.
Am Montag nach der Punktemeisterschaft in Thun wurde ich von meiner Mutter nach Italien um am Eurolymp in Riva del Garda teilzunehmen. An dieser topbesetzter Regatta wurde ich von Allen Julie dem Coach von Sail Coach betreut. Erfreulicherweise konnte ich auf der Kreuz gut mit der Spitze Europas mithalten. Auf Vorwind jedoch verlor ich immer sehr viel. Mit dem Schlussrang 21 von 26 waren Allen und ich sehr zufrieden.

Direkt von Riva fuhr ich mit meinem Coach nach Scheveningen in Holland. In Scheveningen herrschten schwierige Bedingungen durch eine sehr starke Strömung und wenig Wind.  Jeden Morgen mussten wir warten bis die Strömung schwächer wurde, dementsprechend war sie den Tag über fast nicht segelbar. Für mich bot sich so eine gute Gelegenheit  Erfahrungen mit Strömung  zu machen.


Willkommen auf meiner neuen Homepage!


Ich freue mich, dass Sie mich auf meiner Website besuchen. Zur Zeit ist sie noch im Aufbau. Sie finden hier Informationen über mich, mein Boot, meine Trainings im In- und Ausland und natürlich auch meine Ergebnisse, die ich an den verschiedenen Regatten erziele.

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